Die Klage ist eingereicht !

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

die Stadt Hannover hat das Projekt des Pharmakonzerns Boehringer am Bünteweg mit seinen Tierseuchenställen für 200 Großvieheinheiten (max. 4000 Schweine) kritiklos durch gewunken - ungeachtet der 1200 Bürgereinwendungen und 6000 Unterschriften.

Grundlage dafür waren von Boehringer beauftragte Gutachten, die sich als unvollständig und fehlerhaft erwiesen haben.

Das von den Bürgern geforderte Sicherheitsgutachten wurde verweigert.

Daraufhin hat Ihre Bürgerinitiative dank vieler Spenden ein solches Gutachten erstellen lassen. Der öffentlich bestellte und vereidigte Gutachter Dr.-Ing. Karl-Heinz Krause hat ein Gutachten

Immissionen gentechnische Anlage Boehringer erstellt.

Er kommt zu dem eindeutigen Ergebnis, dass das Projekt an diesem Ort eine erhebliche

Gefahr für Mensch und Umwelt darstellt.

Der Gutachter warnt insbesondere vor dem Risiko austretender Schadstoffe und Krankheitserreger, die von der geplanten Filtertechnik nicht abgefangen werden.

Diese Gefahrenzone in Hannover erstreckt sich lt. Gutachten auf einen Umkreis von bis zu 9 Kilometern

- fast das ganze Stadtgebiet ist betroffen!

Mit Hilfe der Bürgerinitiative klagen jetzt Anlieger im ersten rechtlichen Schritt beim Oberverwaltungsgericht Lüneburg gegen den Bebauungsplan 1708. Sie wird vertreten durch den Verwaltungsrechtler Eckhard David von der renommierten Kanzlei Schulz-Koffka.

Wir werden alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen. Deshalb bitten wir Sie um Ihre finanzielle Unterstützung - jeder Euro zählt. Ihre Spende ist steuerlich absetzbar.

Die Bürgerinnen und Bürger in Tübingen konnten die Ansiedlung Boehringers durch ihre Proteste verhindern.

Der Erfolg gibt uns Recht – wir kämpfen weiter!

Ihre Bürgerinitiative

www.boehrigerprotest-aktuell.de


 

Die Fakten :

 

Der Pharmakonzern Boehringer plant zurzeit im Stadtgebiet Hannover den Aufbau einer Impfstoff-Versuchsanstalt für Schweine. Die Anlage ist nach Angaben des Betreibers ausgelegt für die Haltung von 1.000 Schweinen, deren Lebenserwartung ein paar Monate betragen wird. Es werden dort Versuche an den Tieren bis zur biologischen Sicherheitsstufe 3 erfolgen. Der Pharmakonzern wird hier nicht forschen, sondern mit gentechnischen Experimenten lediglich Impfstoffe zur Erleichterung der Massentierhaltung entwickeln und herstellen. Die Gesamtfläche des Hochsicherheitsstalls entspricht etwa der Größe eines Fußballfeldes.

Nach aktuellen Planungsunterlagen der Stadt Hannover soll die Belegung der Anlage auf 200 Großvieheinheiten "beschränkt" werden. Das bedeutet eine maximal mögliche Belegung mit 4000 Jungschweinen mit einem Anfangsgewicht von 25 kg. Die Tiere werden mit Krankheitserregern infiziert und nach Abschluss der Versuche getötet, in Lauge aufgelöst, mit Salzsäure neutralisiert und in flüssiger Form entsorgt.  Nach dem Bebauungsplan Nr. 1708 ist ein riesiger, mehrstöckiger und fensterloser Schweinebunker zulässig.

Das wäre dann der größte dauerhaft verseuchte Schweinestall der Welt -

und das in einem Wohngebiet.

Die Wohnbebauung beginnt in einer Entfernung von ca. 200 Metern Luftlinie (Aspelweg) – und liegt im Dunstkreis der Anlage. In noch geringerem Abstand von nur 35 m befinden sich die Häuser der Stiftung Lebenshilfe in denen pflegebedürftige Menschen leben !

Gefährdete Stadtbezirke:

Bürgerinitiative gegen Massentierversuche in Wohngebieten  e.V. -Sprecher Klaus Neudahm
Bemeroder Str. 63- Tel.0177 2552899  

Spendenkonto: Hannoversche Volksbank, BLZ 251 90 001,                                  Kto.-Nr. 59 17 15 800